Cloud-Computing

Cloud-Computing bedeutet, Rechenleistung stundenweise bei Amazon, Microsoft oder Google zu mieten, statt eigene Server zu kaufen.

Auch bekannt als die Cloud Cloud-Dienste gemietete Server

Definition

Cloud-Computing heißt Rechner mieten statt besitzen. Ein Anbieter wie Amazon, Microsoft oder Google hält Tausende Maschinen in einem bewachten Gebäude, und Sie mieten stundenweise einen Anteil an einer davon. Ihre Website, Ihre Datenbank und Ihre Dateien liegen auf diesem Anteil, deshalb sehen Sie die Maschine nie. Sie sind auch nicht derjenige, der um Mitternacht hinfährt, wenn ein Lüfter ausfällt.

Die Veränderung war eigentlich nicht technisch, denn dieselben Programme liefen vorher auf sehr ähnlicher Hardware. Verändert hat sich das Geld. Einen Server zu kaufen heißt, alles auf einmal zu zahlen und heute zu raten, wie viel in drei Jahren los ist. Mieten heißt dagegen, die Kapazität für eine starke Woche hochzudrehen und am Montag darauf wieder herunter. Ein gescheiterter Versuch kostet deshalb ein paar Stunden Miete statt eines Schranks voll Technik, die niemand haben will.

Der Preis dafür steht auf der Rechnung, denn eine Verbrauchsrechnung sieht niemand, bevor sie kommt. Der Posten, der überrascht, ist fast nie der Rechner selbst, sondern es sind die Daten, die das Gebäude verlassen. Bei den meisten Anbietern kommen Daten kostenlos herein und kosten beim Herausgehen. Bei einer Seite mit vielen Bildern oder Videos kann diese Zeile deshalb größer sein als die Zeile für den Server. Der andere Klassiker ist die Testmaschine, die jemand im März gestartet und vergessen hat und die seitdem jede Stunde abrechnet. Richten Sie deshalb am ersten Tag eine Kostenwarnung ein.

Es gibt einen zweiten Kostenpunkt, der nie auf der Rechnung auftaucht und trotzdem leise wächst. Je mehr Sie auf den hauseigenen Zusatzdiensten eines Anbieters aufbauen, desto schwerer wird der Abschied, also stellen Sie vor dem Start eine schlichte Frage. Wenn wir in zwei Jahren den Anbieter wechseln wollten, was müsste neu geschrieben werden? Eine gute Antwort ist kurz, und genau deshalb hält Linkysoft die schwer beweglichen Teile bewusst klein, wenn eine Webanwendung geplant wird.

Für die meisten Betriebe ist das gar keine Entscheidung über Server, sondern darüber, wer um zwei Uhr nachts wach ist. Mieten gibt Maschinenraum, Ersatzteile und Stromausfall an jemand anderen ab, aber die Verantwortung für die Daten gibt es nicht ab. Sicherungen, wer sich anmelden darf und was bei einem gestohlenen Zugang passiert, bleiben bei Ihnen. Deshalb zählt eine Sicherheitsprüfung in der Cloud genauso viel wie früher im Schrank am Ende des Flurs. Die fertigen Systeme von Linkysoft sind bereits so eingerichtet, sodass Sie einen monatlichen Preis sehen statt eines Mietzählers, den Sie beobachten müssen.

Fragen zu Cloud-Computing

Ist die Cloud günstiger als ein eigener Server?
Nicht immer. Sie gewinnt, wenn die Last schwankt oder Sie noch wachsen. Eine gleichmäßige Last über Jahre kann auf eigener Hardware günstiger sein.
Wo liegen meine Daten wirklich?
In einem echten Gebäude, in einem Land, das Sie beim Anlegen des Kontos wählen. Diese Wahl entscheidet, welches Recht für Sie gilt — treffen Sie sie bewusst und halten Sie sie fest.
Was passiert bei einer Störung beim Anbieter?
Ihre Seite fällt mit aus. Selbst die größten Anbieter haben ein paar Ausfälle im Jahr. Fragen Sie Ihren Dienstleister nach dem Plan für diesen Tag, bevor Sie ihn brauchen.
Ist die Cloud sicher?
Gebäude und Maschinen sind weit besser bewacht als jeder Büroschrank. Die meisten Einbrüche laufen über ein gestohlenes Passwort, und diese Seite gehört Ihnen.
Kann ich später zu einem anderen Anbieter wechseln?
Einfache Server und Dateien zu verschieben ist unkompliziert. Teuer wird es bei den hauseigenen Zusatzdiensten — fragen Sie vorher, was neu geschrieben werden müsste.

Immer noch unsicher, was das für Ihr Projekt bedeutet?

Sagen Sie uns, was Sie bauen, und wir antworten in klarer Sprache.