Keyword-Recherche

Herausfinden, welche Wörter Kunden wirklich bei Google eintippen, damit Ihre Seiten deren Wörter benutzen und nicht Ihre.

Auch bekannt als Keyword-Analyse Suchbegriffsanalyse Keyword-Suche

Definition

Keyword-Recherche heißt, die genauen Wörter zu finden, die Menschen bei Google eintippen, wenn sie das suchen, was Sie verkaufen. Nicht die Wörter aus Ihrem eigenen Betrieb. Die Wörter eines Fremden, der Ihren Namen noch nicht kennt.

Der Abstand zwischen beiden ist meist groß. Der Zahnarzt schreibt „kieferorthopädische Behandlung“; der Patient sucht „Zahnspange Kosten“. Das Möbelhaus schreibt „modulare Sitzlandschaft“; der Kunde tippt „Ecksofa“. Die echten Wörter findet man durch Zuhören. Lesen Sie die Fragen, die per WhatsApp hereinkommen. Hören Sie, wonach Anrufer fragen. Schauen Sie, was Besucher in das Suchfeld Ihrer eigenen Seite schreiben. Wenn Linkysoft diese Arbeit für einen Kunden beginnt, geht die erste Stunde in seine Nachrichten und nicht in ein Werkzeug. Erst danach öffnen wir eines und prüfen die Liste.

Neben jedem Wort stehen zwei Zahlen. Das Suchvolumen sagt ungefähr, wie viele Menschen es im Monat suchen. Die Schwierigkeit sagt, wie mühsam die erste Seite wäre. Anfänger jagen die große Zahl und verlieren. Eine Wendung, die neunzig Mal im Monat gesucht wird und die Sie wirklich erreichen, ist mehr wert als eine mit vierzigtausend Suchen, die Sie nie erreichen. Längere Wendungen aus drei oder vier Wörtern sind leichter, und wer sie tippt, ist näher am Kauf.

Am Anfang kostet nichts davon Geld. Die Search Console zeigt die Wörter, für die Ihre Seite schon erscheint, und das ist die ehrlichste Liste, die Sie je bekommen. Der Keyword Planner in Google Ads gibt grobe Spannen. Die Vorschläge unter dem Suchfeld und die Kästen „Ähnliche Fragen“ sind gratis und echt. Bezahlte Werkzeuge sparen Stunden. Das Zuhören ersetzen sie nicht.

Die Falle, die fast alle Ratgeber übergehen, ist das örtliche Wort. In Deutschland wird „Handy“ viel öfter gesucht als „Mobiltelefon“, und viele tippen Umlaute gar nicht erst, also „Buero“ statt „Büro“. Wer nur die amtliche Schreibweise wählt, verschwindet aus der Hälfte der Ergebnisse. Wir behalten beide Formen, auf der Seite und in der Kampagne. Wenn Linkysoft eine Kampagne im Online-Marketing plant, kommt die Seitenliste aus den gesuchten Wörtern und nie aus dem Prospekt. Dieselben Wörter bestimmen danach Menü und Seitentitel der Website, die wir gestalten. Eine Seite nach den Wörtern der Kunden kostet genauso viel wie eine nach den Wörtern des Chefs und bringt weit mehr ein.

Fragen zu Keyword-Recherche

Wie finde ich Keywords, ohne ein Werkzeug zu bezahlen?
Beginnen Sie mit der Google Search Console; sie zeigt die Wörter, für die Ihre Seite schon erscheint. Nehmen Sie die Vorschläge unter dem Suchfeld und die passenden Fragen dazu. Das reicht für eine erste Liste.
Ist ein Keyword mit mehr Suchanfragen immer besser?
Nein. Ein Wort mit vierzigtausend Suchen im Monat halten meist große Seiten, an denen Sie nicht vorbeikommen. Ein kleineres, erreichbares Wort bringt Käufer noch dieses Jahr.
Wie viele Keywords soll eine Seite abdecken?
Eine Hauptwendung und ein paar nahe Varianten. Bedeuten zwei Wendungen für den Suchenden Verschiedenes, brauchen sie zwei Seiten und nicht eine, die beides versucht.
Soll ich schreiben, wie die Leute sprechen, oder förmlich?
Nehmen Sie in Überschriften die Wörter, die Ihre Kunden tippen, auch die gesprochene Form. Lassen Sie das förmliche Wort im Text stehen, damit die Seite korrekt bleibt, und schreiben Sie nie absichtlich falsch.
Wie oft sollte man die Keyword-Recherche wiederholen?
Eine vollständige Prüfung einmal im Jahr genügt meist. Öffnen Sie die Search Console trotzdem monatlich, denn dort tauchen neue Wendungen von selbst auf, und das kostet nichts.

Immer noch unsicher, was das für Ihr Projekt bedeutet?

Sagen Sie uns, was Sie bauen, und wir antworten in klarer Sprache.