Mobile-First-Indexierung

Google liest die Handy-Version Ihrer Seite und bewertet Sie danach, also existiert alles, was Ihr mobiles Layout weglässt, so gut wie nicht.

Auch bekannt als Mobile-First-Index Indexierung der Handy-Version mobiles Crawling

Definition

Mobile-First-Indexierung heißt, dass Google die Handy-Version Ihrer Seite ansieht und daraus Ihren Platz bestimmt. Nicht die Version für den Rechner. Auch wenn jemand am Laptop sucht, wurde das gezeigte Ergebnis auf einem kleinen Bildschirm beurteilt.

Die meisten denken dabei an Gestaltung. Das eigentliche Risiko ist der Inhalt. Viele Websites blenden auf dem Handy Dinge aus, damit der Bildschirm aufgeräumt bleibt. Eine lange Beschreibung wird eingeklappt. Eine Tabelle mit Details fällt weg. Kundenstimmen schaffen es gar nicht erst in die mobile Fassung. Werden diese Wörter nie ans Handy geschickt, behandelt Google sie womöglich wie Wörter, die Sie nie geschrieben haben.

Zwischen versteckt und gar nicht vorhanden liegt der Unterschied, der alles entscheidet. Text in einem Reiter oder einem Aufklapp-Feld, das der Besucher öffnen kann, zählt vollständig. Text, den Ihre mobile Fassung nie ausliefert, zählt nicht. Vergleichen Sie die beiden Fassungen also nach Wörtern und nicht nach Aussehen, und beginnen Sie mit der Seite, die am meisten einbringt.

Bilder und Links gehen genauso verloren. Ein Foto, das auf dem Handy fehlt, bringt keine Besuche mehr aus der Bildersuche. Ein Link, den es nur im Desktop-Menü gibt, kann eine Seite ohne Weg zu ihr zurücklassen, und eine Seite ohne Weg fällt still aus den Ergebnissen. Linkysoft findet diesen Fehler bei älteren Websites häufiger als jeden anderen.

Eine handytaugliche Website ist keine App, und manchmal ist die Website das falsche Werkzeug. Wenn Kunden jede Woche wiederkommen, wenn Sie eine Nachricht auf den Sperrbildschirm bringen müssen oder wenn die Arbeit fern vom Schreibtisch stattfindet, fängt eine mobile App an, ihre Kosten einzuspielen. Denken Sie an einen Auslieferungsfahrer, eine Pflegerin auf Station oder einen Techniker auf dem Dach. Kommen Leute zweimal im Jahr wegen eines Preises, lohnt sie sich nicht, und das sagen wir auch.

Fangen Sie klein an. Öffnen Sie Ihre meistbesuchte Seite auf dem eigenen Handy und lesen Sie sie zu Ende. Notieren Sie, was fehlt. Diese Liste fehlt auch Google, und die Reparatur ist meist eine Änderung an der Website selbst und kein Neubau. Linkysoft macht diesen Test, bevor es eine Webanwendung anbietet, weil das Ergebnis den Preis verändert.

Fragen zu Mobile-First-Indexierung

Zählt meine Desktop-Website überhaupt noch?
Für die Menschen, die sie nutzen, ja, aber Google entscheidet anhand der Handy-Version. Steht ein Satz nur auf der Desktop-Seite, gilt er für die Suche als unsichtbar.
Ist Text hinter einem Reiter ein Problem?
Nicht, wenn der Besucher ihn öffnen kann. Inhalt in einem Reiter oder Aufklapp-Feld zählt vollständig. Es verschwindet nur, was Ihre mobile Seite gar nicht ausliefert.
Brauche ich eine eigene mobile Website?
Meist nicht. Eine Website, die sich an den Bildschirm anpasst, ist günstiger zu pflegen und für Google einfacher, weil es eine Adresse mit einem Text gibt.
Wann ist eine App besser als eine mobile Website?
Wenn Leute oft wiederkommen, wenn Sie eine Nachricht auf dem Sperrbildschirm brauchen oder wenn Mitarbeitende fern vom Schreibtisch Kamera oder Offline-Betrieb benötigen. Für zwei Besuche im Jahr reicht eine gute Website.

Immer noch unsicher, was das für Ihr Projekt bedeutet?

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