Virtuelles privates Netzwerk VPN

Ein privater Tunnel in einer öffentlichen Verbindung, damit im Café- oder Hotel-WLAN niemand mitlesen kann, was Ihre Leute senden.

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Auch bekannt als VPN verschlüsselter Tunnel sichere Fernverbindung

Definition

Ein virtuelles privates Netzwerk, meist VPN genannt, ist ein privater Tunnel in einer öffentlichen Verbindung. Ihr Handy spricht zuerst mit einem Server, dem Sie vertrauen, und alles Weitere reist in diesem Tunnel. Wer das Netz belauscht, in dem Sie gerade sitzen, sieht Daten vorbeiziehen, kann sie aber nicht lesen.

Wichtig wird das durch die Orte, an denen Ihre Leute wirklich arbeiten. Der Vertriebsmann beantwortet Mails im Flughafen-WLAN. Der Techniker öffnet den Auftrag aus dem Hotelzimmer. Ein Café-Netz teilen sich alle im Raum, und ein falsches Netz mit dem Namen des Cafés ist in fünf Minuten und mit billiger Technik aufgebaut. In einem offenen Netz kann ein Fremder zwei Tische weiter alles mitlesen, was ungeschützt hinausgeht.

Das versteckt ein VPN wirklich. Es versteckt den Inhalt Ihrer Übertragung vor dem Netz um Sie herum, und es versteckt die besuchten Seiten vor dem WLAN-Besitzer und dem Internetanbieter. Es lässt Ihr Gerät außerdem so aussehen, als säße es im Büro. Das ist oft der eigentliche Kaufgrund, und wenn Linkysoft nach einem VPN gefragt wird, liegt es meist daran, dass die Buchhaltung nur für Büroadressen öffnet.

Jetzt der Teil, der im Verkaufsgespräch fehlt. Ein VPN macht aus einem schwachen Passwort kein starkes. Lautet das Passwort Ladenname plus Jahreszahl, geht der Dieb, der es kennt, durch die Vordertür, und der Tunnel trägt ihn höflich hinein. Es hindert niemanden daran, seine Daten auf einer gefälschten Anmeldeseite einzutippen. Es säubert kein Handy, auf dem schon Schadsoftware liegt. Und die Firma hinter dem Tunnel sieht Ihren Verkehr, ein kostenloser Dienst ist deshalb genau so viel wert wie sein Preis.

Für einen Betrieb ist die Einrichtung klein. Kaufen Sie ein Firmenkonto statt privater Abos, dann sperren Sie eine ausscheidende Person von einem Bildschirm aus. Lassen Sie den Tunnel automatisch starten, sobald das Handy ein unbekanntes Netz betritt. Und prüfen Sie das Tempo, denn ein langsamer Tunnel ist der Grund, warum Mitarbeiter ihn heimlich abschalten. Linkysoft verbindet ihn bei einer Sicherheitsprüfung mit echtem Schutz der Anmeldung, denn der Tunnel schützt den Weg und nicht das Haus. Und wenn wir eine Webanwendung bauen, gehen wir davon aus, dass der Verbindung nicht zu trauen ist, und schützen die Daten im System selbst.

Fragen zu Virtuelles privates Netzwerk

Brauche ich ein VPN, wenn die Seite schon ein Schloss anzeigt?
Für genau diese Seite meist nicht, denn das Schloss verbirgt den Inhalt bereits. Das VPN hilft beim Rest auf dem Handy und beim Zugang zu Systemen, die nur Büroverbindungen annehmen.
Ist ein kostenloses VPN sicher genug für die Arbeit?
Betrachten Sie das als Nein. Jemand bezahlt diese Server, und bezahlt wird meist mit der Liste dessen, was Ihre Leute aufrufen. Ein Firmenkonto kostet wenig im Monat und bringt eine schriftliche Zusage, was gespeichert wird.
Macht ein VPN das Handy langsamer?
Ein wenig, ja. Ihre Daten nehmen einen längeren Weg. Ein guter Firmendienst fügt eine Verzögerung hinzu, die bei E-Mails niemand merkt, bei Videoanrufen mit weit entferntem Server aber schon.
Verbirgt ein VPN meine Aktivität vor dem Arbeitgeber?
Nicht, wenn die Firma es betreibt. Ein Firmen-VPN leitet Ihren Verkehr über die eigenen Server, es verbirgt Sie vor dem Café und dem Flughafen, nicht vor dem Büro.
Was können Mitarbeiter tun, bevor die Firma ein VPN hat?
Nutzen Sie für alles mit Kundendaten lieber die Mobildaten des Handys als ein offenes WLAN. Das kostet wenig und nimmt den größten Teil des Risikos, bis Sie entschieden haben.

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