Geotargeting

Geotargeting ist die Einstellung, mit der Ihre Anzeigen nur Menschen in den Städten oder im Liefergebiet erreichen, das Sie wirklich bedienen.

Auch bekannt als Standortausrichtung regionale Ausrichtung lokales Targeting

Definition

Geotargeting heißt, der Werbeplattform zu sagen, wo ein Mensch stehen muss, damit ihn Ihre Anzeige erreicht. Sie ziehen einen Kreis auf der Karte um Ihren Laden oder wählen die Städte, die Sie bedienen, und wer außerhalb dieser Linie steht, sieht die Anzeige nicht mehr. Dasselbe geht auf Ihrer eigenen Website, wo Lieferzeit oder Filialadresse mit dem Ort des Besuchers wechseln.

Kleine Betriebe schalten es aus einem einzigen Grund ein, und dieser Grund ist Geld. Sie zahlen jeden Klick, also ist ein Klick aus einer Stadt, in die Sie nicht liefern, verlorenes Geld. Eine Bäckerei mit acht Kilometern Lieferradius hat nichts von einem Klick aus vierhundert Kilometern Entfernung. Der Mensch ruft womöglich sogar an, kostet zehn Minuten und hört am Ende, dass Sie nicht zu ihm kommen.

Hier ist der Punkt, den fast alle übersehen. Die meisten Plattformen zeigen die Anzeige auch Leuten, die sich nur für einen Ort interessieren und nicht dort stehen, sodass jemand im Ausland, der über Ihre Stadt liest, als Treffer zählt. Diese Einstellung ist meist von Anfang an aktiv und frisst still das Budget, weshalb sie am besten gleich am ersten Tag geändert wird. Stellen Sie um, damit nur Menschen vor Ort erreicht werden.

Mehrere Filialen bringen das schwerere Problem, denn eine Kampagne mit einem Budget für fünf Städte teilt das Geld nicht gleichmäßig auf. Sie gibt dort aus, wo der Klick am billigsten ist, und das ist selten dort, wo Umsatz fehlt. So hungert die volle Filiale, während die ruhige Aufmerksamkeit bekommt, mit der sie nichts anfangen kann. Geben Sie jeder Filiale eigene Kampagne, eigenes Budget und eigene Telefonnummer, damit Sie sehen, woher die Anrufe kamen.

Ihre eigenen Systeme müssen danach zu der Karte passen, die Sie gezogen haben. Verspricht die Anzeige Lieferung noch heute in einem Viertel, muss die Ladensoftware wissen, welche Postleitzahlen dazugehören und welche Filiale die Ware hat. Deshalb führt Storek den Bestand je Filiale. Bevor Linkysoft eine Kampagne im Online-Marketing startet, lässt es sich das echte Liefergebiet schriftlich geben, denn es ist fast immer kleiner als zuerst gesagt.

Standortdaten sind ebenfalls nicht genau, denn Handys schätzen, Büronetze zeigen einen anderen Ort und ein zu enger Radius lässt so wenige Menschen übrig, dass die Anzeige gar nicht läuft. Lesen Sie deshalb im ersten Monat jede Woche den Ortsbericht und streichen Sie Städte, die Geld kosten und nichts kaufen. Linkysoft öffnet genau diesen Bericht zuerst, wenn eine Kampagne gut ausgibt und nichts verkauft.

Fragen zu Geotargeting

Weiß Geotargeting genau, wo jemand ist?
Nein. Es ist eine gute Schätzung aus Handysignal, WLAN und Internetleitung. Die Stadt stimmt fast immer, der Stadtteil oft, manchmal liegt sie daneben.
Wie klein darf das Zielgebiet sein?
In einer großen Stadt reichen ein paar Kilometer. In einem kleinen Ort bleiben bei engem Radius zu wenige Menschen übrig und die Anzeige läuft nicht mehr. Erst erweitern, dann langsam verkleinern.
Braucht jede Filiale eine eigene Kampagne?
Ja, sobald die Filialen eigenen Bestand oder eigenes Budget haben. Eine gemeinsame Kampagne schickt das Geld dorthin, wo Klicks billig sind, nicht dorthin, wo Umsatz fehlt.
Kann ich Menschen aus anderen Ländern ausschließen?
Weitgehend. Zielen Sie auf Personen, die sich am Ort befinden, nicht auf Interessierte, und setzen Sie nie belieferte Länder auf die Ausschlussliste. Ein Rest kommt trotzdem durch.
Funktioniert das auch auf meiner Website, nicht nur in Anzeigen?
Ja. Die Seite kann die nächste Filiale, den passenden Liefertag und die richtige Währung zeigen. Lassen Sie eine einfache Möglichkeit zum Umstellen, denn die Schätzung irrt manchmal.

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