Gastbestellung

Eine Gastbestellung lässt den Kunden in einem Schritt bezahlen, ohne ein Konto anzulegen, und der Laden behält trotzdem die Bestellung und die Kontaktdaten.

Auch bekannt als Kauf ohne Konto Bestellung als Gast Checkout ohne Registrierung

Definition

Die Gastbestellung erlaubt den Kauf ohne Konto, der Kunde gibt also Namen, Adresse und eine E-Mail oder Telefonnummer ein, bezahlt, und fertig. Es gibt kein Passwort auszudenken, keine Bestätigungsmail zu suchen und keinen weiteren Zugang, den man in einem Monat vergisst.

Eine Pflichtanmeldung kostet Umsatz, und zwar im denkbar schlechtesten Moment, denn der Kunde hat das Produkt schon gewählt und sich schon entschieden zu zahlen. Dann verlangt ein Formular ein neues Passwort und eine Zustimmung, und manche gehen einfach. Ein Shop, der nur den abgebrochenen Warenkorb sieht, erfährt selten den Grund. Bitten Sie deshalb jemanden, der Ihre Seite nie benutzt hat, am Handy einen Artikel zu kaufen, und schauen Sie ihm bei diesem Schritt ins Gesicht. Linkysoft beginnt die meisten Shop-Umbauten mit genau diesem Test, weil er die Diskussion in zwei Minuten beendet.

Hinter der Pflichtanmeldung steht die Angst, die Daten des Käufers zu verlieren, und diese Angst ist unbegründet. Eine Gastbestellung speichert weiterhin alles, was Sie wirklich brauchen, denn ohne Namen, Adresse und Kontaktweg liefern Sie gar nichts. Die Bestellung liegt mit ihrer eigenen Nummer im System wie jede andere, und es fehlt nur ein Passwort.

Sauber gelöst wird es, indem Sie das Konto nach dem Bezahlen anbieten und nicht davor. Die Bestätigungsseite meldet zuerst die Bestellung und lädt danach ein, ein Passwort zu setzen und die Adresse fürs nächste Mal zu behalten. Viele sagen dort ja, weil das Konto ihnen jetzt endlich etwas bringt. Kommt dieselbe E-Mail Monate später wieder, verbindet ein gut gebauter Shop die neue Bestellung still mit den alten. In Storek hängt diese Historie an der E-Mail-Adresse, ob der Käufer je ein Passwort gesetzt hat oder nicht.

Bleiben zwei Hinweise, bevor Sie das einschalten. Gastdaten bleiben personenbezogene Daten, also gelten die Regeln zu Einwilligung, Speicherung und Löschung genauso wie vorher. Ein Gast, der seine Bestellung sehen will, braucht außerdem einen Weg hinein, meist einen Link in der E-Mail statt einer Anmeldemaske. Linkysoft behandelt das zuerst als Frage des Webdesigns und erst danach als Frage der Webanwendung, weil die Zahl der Felder auf dieser einen Seite den Umsatz stärker bewegt als fast alles andere im Shop.

Fragen zu Gastbestellung

Verliere ich bei einer Gastbestellung die Kundendaten?
Nein. Sie erfassen weiterhin Namen, Adresse und einen Kontaktweg, denn ohne die liefern Sie nicht. Nur das Passwort fällt weg.
Wann sollte ich den Kunden nach einem Konto fragen?
Auf der Seite, die die Bestellung bestätigt, nachdem gezahlt wurde. Alles ist schon eingetippt, das Passwort ist ein Feld mehr, und viele sagen dort zu.
Wie verfolgt ein Gast seine Bestellung ohne Anmeldung?
Legen Sie einen privaten Link in die Bestätigungsmail, der die Bestellseite direkt öffnet. Für eine ohne Konto gemachte Bestellung eine Anmeldung zu verlangen, ergibt für niemanden Sinn.
Schadet die Gastbestellung dem Wiederkauf?
Nein, wenn der Shop neue Bestellungen derselben E-Mail-Adresse zuordnet. Die Historie wartet, bis der Käufer sich anmeldet, und bis dahin können Sie ihm trotzdem schreiben.
Gilt der Datenschutz auch für Gastbestellungen?
Ja. Eine Gastbestellung enthält personenbezogene Daten wie jede andere, die Regeln zu Einwilligung, Speicherung und Löschung gelten vollständig.

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