Virtuelle Anprobe
Eine virtuelle Anprobe ist die Funktion, die dem Kunden Brille oder Sofa mit der Handykamera an ihrem Platz zeigt, bevor er bezahlt.
Auch bekannt als digitale Anprobe AR-Anprobe Anprobe per Kamera
Definition
Die virtuelle Anprobe lässt den Kunden die Handykamera auf sein Gesicht oder auf einen Raum richten und das Produkt an seinem Platz sehen, bevor er zahlt. Die Brille sitzt auf der Nase und bewegt sich mit dem Kopf. Ein Lippenstiftton liegt auf den Lippen. Ein Sofa steht in echter Größe auf dem Wohnzimmerboden. Gekauft ist noch nichts.
Der Aufwand ist größer, als die meisten Händler denken. Jedes Produkt braucht ein dreidimensionales Modell, also eine digitale Kopie nach echten Maßen und nicht nach einem Foto. Ein Studiofoto reicht nicht. Jemand muss dieses Modell für jede Fassung, jeden Farbton und jedes Sofa bauen, und die Rechnung kommt pro Produkt, nicht pro Laden. Fragen Sie diese Zahl früh ab. Bei einem Katalog mit zweihundert Artikeln entscheidet sie über das ganze Projekt.
Die Handyseite ist eine eigene Arbeit. Das Gesicht muss verfolgt werden, damit die Brille beim Kopfdrehen sitzen bleibt. Im Raum muss der Boden erkannt werden, damit das Sofa nicht einsinkt. Am schwersten ist die Farbe. Ein Bildschirm auf voller Helligkeit in einem dunklen Zimmer zeigt einen Ton, der bei Tageslicht anders aussieht, und deshalb sinken die Retouren bei Kosmetik weniger als erhofft. Ein ehrlicher Händler schreibt das auf den Bildschirm.
Die Ausgabe lohnt sich nicht immer. Lassen Sie es, wenn Ihre Artikel günstig sind, jede Saison wechseln oder Ihre Kunden ihre Größe längst kennen. Es rechnet sich bei teuren Dingen, die man sich in echter Größe schlecht vorstellt und die oft zurückkommen. Brillen, Sofas, Küchenzeilen, Wandfarbe. Notieren Sie vor der Unterschrift Ihre Retourenquote aus diesem Jahr. Linkysoft fragt diese Zahl vor jedem Angebot ab, weil es der ehrliche Weg ist, manchen Läden abzuraten.
Der Platz dafür ist die eigene App des Ladens, kein zweiter Download, den niemand behält. Wenn Linkysoft so etwas baut, steckt die Kameraarbeit in der Mobil-App, die der Laden schon hat, und Erkennung und Farbe laufen in einem KI-System dahinter. Produkte und Preise bleiben in einer Liste, geteilt mit dem Ladensystem, so wie Storek es macht, damit eine ausverkaufte Fassung in derselben Minute aus der Anprobe verschwindet.
Fragen zu Virtuelle Anprobe
Senkt die virtuelle Anprobe wirklich die Retouren?
Brauche ich für die virtuelle Anprobe eine eigene App?
Wie viel Arbeit steckt in jedem Produkt?
Funktioniert das auf jedem Handy?
Immer noch unsicher, was das für Ihr Projekt bedeutet?
Sagen Sie uns, was Sie bauen, und wir antworten in klarer Sprache.